Unter Finanzcontrolling werden alle Steuerungsmaßnahmen verstanden, die der Steuerung, Koordinierung und Überwachung des Finanzbereichs im Rahmen seiner Verflechtungen zum Leistungsbereich und der Unternehmensführung dienen. Dem Finanzcontrolling werden diesbezüglich verschiedene Aufgaben innerhalb des Unternehmens auferlegt. Zentrale Aufgabe des Finanzcontrollings ist es die Zahlungsfähigkeit (Liquidität) eines Unternehmens aufrecht zu erhalten. Dazu wird die kurz-,mittel- und langfristige Finanzsituation eines Unternehmens durch das Finanzcontrolling geplant und überwacht.
Ferner soll über das Finanzcontrolling eine Maximierung des Eigenkapitals eines Unternehmens erreicht werden. Die Planung, Überwachung und Koordination von Investitions- und Finanzierungsentscheidungen stellt dabei eine wichtige Aufgabe des Finanzcontrollings dar. Zur effizienten Durchführung des Finanzcontrollings bedarf es eines schlüssigen Businessplans hinsichtlich der notwendigen bzw. angestrebten Finanzierungsstruktur. Eine Businessplan Bankfinanzierung kann durch das Finanzcontrolling zielbezogen umgesetzt werden.
Der Planung im Allgemeinen über die Konzeption und Integration von diversen Planungsrechnungen kommt dem Finanzcontrolling eine entscheidende Rolle zu. Die Entwicklung von Kontroll- und Anreizsystemen fällt ebenfalls in den Aufgabenbereich des Finanzcontrollings.
In den letzten veröffentlichten Artikeln berichteten wir über verschiedene Wirtschaftsbegriffe. Der Begriff BWA steht für Betriebswirtschaftliche Auswertung und erfolgt in der Regel über Daten die der Finanzbuchhaltung zugrunde liegen. Wie die BWA genau erfolgt erfahren Leser im Artikel zur BWA.
Die Abkürzung B2C steht für Business-to-Consumer bzw. Business-to-Customer und steht für die Geschäfts- und Kommunikationsbeziehungen zwischen dem Endverbraucher als Privatperson und dem Unternehmen welches ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietet. Neben der Abkürzung B2C existieren noch weitere die vorrangig im Online-Business angewendet werden. Im veröffentlichten Artikel alles zur B2C Beziehung erfahren.
Der Denkmalschutz soll dem Erhalt der Kultur- und Naturdenkmäler dienen. Dabei ist im Rahmen des Denkmalschutzes darauf zu achten, dass Denkmäler dauerhaft unverfälscht und unbeschädigt erhalten bleiben um das Naturerbe zu sichern. Welche steuerlichen Vergünstigungen für Unternehmer und Gründer aus der Investition in den Denkmalschutz ergeben im Artikel lesen. Eigenmarken (Handelsmarken) stellen Markenzeichen dar, die sich im Eigentum von Unternehmen oder Organisationen befinden die im Handel tätig sind. Handelsmarken werden nur in beschränkter Form über Distributionskanäle vertrieben und werden in der Regel nur in eigenen oder angeschlossenen Handelsbetrieben abgesetzt.
Welche Vorteile sich aus den Handelsmarken ergeben beleuchtet der Artikel über Eigenmarken. Der Begriff Erlös findet in der Betriebswirtschaftslehre zur Benennung des Gegenwertes der in Forderungen oder Geld durch den Verkauf von Waren oder Dienstleistungen oder aus Vermietung und Verpachtung in ein Unternehmen fließt, seine Anwendung. Detailierte Informationen zur Berechnung etc. finden Leser im Artikel zum Erlös.
Der Begriff Erlös findet in der Betriebswirtschaftslehre zur Benennung des Gegenwertes der in Forderungen oder Geld durch den Verkauf von Waren oder Dienstleistungen oder aus Vermietung und Verpachtung in ein Unternehmen fließt, seine Anwendung. Der Erlös ist das Resultat betrieblicher oder neutraler Tätigkeiten eines Unternehmens.
Unterschiede hinsichtlich der Anwendung des Begriffs Erlös bestehen bei Handelsunternehmen und Industrieunternehmen. Während im Handelsunternehmen der Erlös mit der Leistung aufgrund der Tatsache, dass keine Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Fabrikaten oder Eigenleistung bestehen, identisch verwendet wird, wir der Erlös im Industriebetrieb um den Ertrag aus betrieblich hergestellten Produkten zur Leistung erweitert. Bereits vor der Unternehmensgründung sollte eine schlüssige Erlösvorschau im Rahmen eines kostenlosen Businessplan erstellt werden.
Rechnerisch ergibt sich der Erlös aus dem Absatzpreis multipliziert mit der realisierten Absatzmenge. Der für die Preiskalkulation maßgebende Nettoerlös ergibt sich aus dem Bruttoerlös abzüglich etwaiger Erlösminderungen. Erlöse werden je nach Branche auf unterschiedliche Weise realisiert. Während bspw. eine Bank Erlöse aus Zinserträgen und Dividendenerträgen generieren kann, erhalten Freiberufler wie Ärzte und Rechtsanwälte aus Honorarerträgen ihren Erlös.
Eigenmarken (Handelsmarken) stellen Markenzeichen dar, die sich im Eigentum von Unternehmen oder Organisationen befinden die im Handel tätig sind. Handelsmarken werden nur in beschränkter Form über Distributionskanäle vertrieben und werden in der Regel nur in eigenen oder angeschlossenen Handelsbetrieben abgesetzt. Der Einsatz und die Konzipierung von Handelsmarken gestalten sich mit zunehmender Filialanzahl und Mitgliedern in den Verbundgruppen als lohnenswert. Zur Ausgestaltung von Eigenmarken können verschiedene Markentypen von Unternehmen gewählt werden. Sogenannte Gattungsmarken werden zum Absatz qualitativ hochwertiger und preisintensiver Produkte gewählt. Normale Handelsmarken und Premium-Handelsmarken können ferner zur Verwirklichung absatzpolitischer Maßnahmen genutzt werden.
Vorteilhaft gestaltet sich der Einsatz von Handelsmarken durch die Möglichkeit einer freieren Gestaltung der Preispolitik aufgrund dessen, das Konkurrenten diese nicht anbieten dürfen. Mit dem Einsatz von Handelsmarken können günstigere Preise als mit Herstellermarken realisiert werden und positiv auf das Preis-Leistungs-Empfinden der Konsumenten wirken.
Die Führung von Handelsmarken ermöglicht es den Anbietern die Unabhängigkeit von großen Markenherstellern und eine Profilierung des eigenen Sortiments bzw. Unternehmensimages durch unverwechselbare Artikel zu erreichen. Die Nutzung von Eigenmarken kann je nach Unternehmensziel eine positive Umsetzung des Unternehmensplans fördern.
Der Denkmalschutz soll dem Erhalt der Kultur- und Naturdenkmäler dienen. Dabei ist im Rahmen des Denkmalschutzes darauf zu achten, dass Denkmäler dauerhaft unverfälscht und unbeschädigt erhalten bleiben um das Naturerbe zu sichern. Rechtlich ist der Denkmalschutz über das Denkmalrecht geregelt. Die zur Umsetzung des Denkmalschutzes notwendige Denkmalpflege stellt alle Arbeiten zur Er- und Unterhaltung von Naturdenkmälern dar.
Zweck des Denkmalschutzes ist es durch die Erhaltung der Denkmäler die Information über die Geschichte von Gesellschaften über die Erhaltung eines lebendigen Bildes der Baukunst vergangener Zeiten zu ermöglichen. Alle geschützten Denkmäler sind in einer Denkmalliste verzeichnet. Hinsichtlich der Kulturdenkmäler können Bau- und Bodendenkmäler, Gesamtanlagen, Sachgesamtheiten und Immobilen unterschieden werden. Staatlich erfolgt die Gewährleistung des Denkmalschutzes über Richtlinien, Auflagen, Rechtsvorschriften und diversen Förderprogrammen. Der Denkmalschutz ist auf Länderebene geregelt und stellt für die Länder eine originäre Aufgabe dar. Je nach Bundesland ist der Denkmalschutz einstufig, zweistufig oder dreistufig organisiert.
Um einen Anreiz zum Denkmalschutz zu schaffen wird für die Investition in Immobilien die denkmalgeschützt sind ein steuerlicher Anreiz geschaffen. Ob für ein Unternehmen die Investition in ein denkmalgeschütztes Objekt im Rahmen des Businessplans sinnvoll ist muss im jeweiligen Fall individuell entschieden werden.
Die Abkürzung B2C steht für Business-to-Consumer bzw. Business-to-Customer und steht für die Geschäfts- und Kommunikationsbeziehungen zwischen dem Endverbraucher als Privatperson und dem Unternehmen welches ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietet. Neben der Abkürzung B2C existieren noch weitere die vorrangig im Online-Business angewendet werden.
Die Abkürzung B2B steht für Business-to-Business und kann als Synonym für die Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen verwendet werden. Die Geschäftsbeziehung zwischen dem Mitarbeiter und dessen Arbeitgeber wir mit der Abkürzung B2E für Business-to-Employee ausgedrückt. Handelt es sich hingegen um Kommunikationsbeziehungen zwischen zwei Privatpersonen nennt man diese Consumer-to-Consumer und kürzt diese durch C2C ab.
Mit B2A wird die Kommunikationsbeziehung zwischen Unternehmen und Behörden als Business-to-Administration abgekürzt. Jede dieser Abkürzungen steht für verschiedene Geschäfts- bzw. Kommunikationsformen und bedarf einer speziellen E-Business-Strategie.
Geschäftsbeziehungen werden vor allem im Marketing beschrieben und individuellen Strategien zugeordnet. Dabei ist das B2B-Marketing vom Konsumgüter-Marketing (B2C) abzugrenzen. Welche grundlegenden Geschäfts- und Kommunikationsbeziehungen ein Unternehmen unterhalten wird sollte bereits im Businessplan geregelt werden.
Der Begriff BWA steht für Betriebswirtschaftliche Auswertung und erfolgt in der Regel über Daten die der Finanzbuchhaltung zugrunde liegen. Über die Betriebswirtschaftliche Auswertung wird die Erlös- und Kostensituation wie auch die Schuld- und Vermögensverhältnisse des laufenden Finanzjahres offen gelegt. Die Informationen der BWA dienen zum einen dem Unternehmer selbst um seinen Unternehmenserfolg zu bestimmen und zum anderen etwaigen Fremdkapitalgebern zur Einschätzung der Kreditwürdigkeit bzw. Bonität eines potentiellen Kreditnehmers.
Die BWA erfolgt über die Ermittlung bestimmter wirtschaftlicher Kennzahlen die im Vorfeld definiert und über die Daten der Buchhaltung gebildet werden. Die Anwendung der BWA zur monatlichen Auswertung des Buchhaltungsabschlusses ist bei mittelständischen Unternehmen weit verbreitet. Die Durchführung der BWA ist im Rahmen der Finanzbuchhaltung nicht zwingend notwendig.
Kritisiert wird, dass die übliche BWA keine Aussagen zur kurzfristigen Erfolgsrechnung liefert. Informationen zum Liquiditätsstand und dessen Entwicklung, verschiedene Prognose-Daten wie bspw. zum Gewinn und diverse Bereichsergebnisse wie bspw. die Rentabilität einzelner Geschäftsbereiche werden in der BWA nicht abgebildet. Demzufolge sollten weitere Methoden des Finanzcontrollings zur Untersuchung des Betriebserfolgs im Hinblick auf die Erfüllung des Geschäftskonzepts zum Einsatz kommen.
Im folgenden werden die letzten veröffentlichten Beiträge zusammenfassend dargestellt. Mit der Abschreibung werden planmäßige und außerplanmäßige Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und Umlaufvermögens betriebswirtschaftlich erfasst. Wie diese genau anzusetzten sind erfahren Leser des Beitrags zur Abschreibung. Das Amtsgericht stellt in Deutschland neben dem Landgericht die Eingangsinstanz der ordentlichen Gerichtsbarkeit dar. Welche Aufgaben im einzelnen vom Amtsgericht wahrgenommen werden erklärt unser Artikel. Die Realisierung von Gewinnen über die Nutzung von Preis- oder Kursunterschieden an geografisch verschiedenen Börsen und Märkten nennt man Arbitragegeschäft und wird im Artikel zur Arbitrage ausführlich vorgestellt. Welche Regelungen das Beanspruchungsprinzip begründet wurde im Juli erörtert. Die Berechnung des Betriebskapital bzw. des betriebsnotwendigen Kapitals erfolgt über die Aktivposten in der Bilanz und wird im Artikel “Das Betriebsvermögen” anschaulich dargestellt.
Das Betriebskapital stellt die Gesamtheit des Kapitals dar, welches zum Betriebszweck in erforderliche Anlagen, Gebäude, Grundstücke, Fuhrparks, Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffe, Schecks, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten gebunden ist. Im Rahmen der Kostenrechnung erfolgen Berechnungen zu den Kapitalzinsen ausschließlich auf der Berechnungsgrundlage des Betriebskapitals. Fasst man den Begriff des Betriebskapitals enger, umfasst dieser lediglich das Umlaufvermögen wenn nicht sogar nur die liquiden Mittel.
Die Berechnung des Betriebskapital bzw. des betriebsnotwendigen Kapitals erfolgt über die Aktivposten in der Bilanz. Das Betriebskapital ergibt sich aus der Summe des betriebsnotwendigen Anlagevermögens und des Umlaufvermögens abzüglich des Abzugskapitals (Lieferantenkredite etc.). Das Betriebskapital ist die Berechnungsgrundlage für die kalkulatorischen Zinsen eines Unternehmens. In der Regel ist die Zinsfreiheit von Abzugskapital nur optisch nicht faktisch gegeben. Aufgrund dessen sollte dieses in der Regel nicht abgezogen werden.
Das Betriebskapital kann entweder durch kurzfristige Kredite oder über langfristige Kredite in Form eines Bankdarlehns aufgebracht werden. Vor dem Hintergrund der Eigenkapitalquote und anderen Kennzahlen die die Liquidität und Kreditwürdigkeit eines Unternehmens widerspiegeln ist bereits im Businessplan eine geeignete Finanzierungsstrategie für die Unternehmensgründung und danach festzulegen.
Nach dem Beanspruchungsprinzip können einem Bezugsobjekt diejenigen Kosten für Produktionsfaktoren zugeordnet werden, die es verursacht hat. Diese beinhalten als Vollkostenrechnung neben dem variablen Anteil auch einen Fixkostenanteil der Beschäftigungskosten der funktional dem Bezugsobjekt zugerechnet wird. Die Zurechnung von leerkosten kann nicht erfolgen. Bei der Verringerung der Produktion um eine Einheit sinken die Gesamtkosten nicht in Höhe der der Einheit zugerechneten Nutzkosten.
Anwendung findet das Beanspruchungsprinzip als grundlegendes Kostenzurechnungsprinzip in der Prozesskostenrechnung. Diese stellt ein Instrumentarium dar, welches die Gemeinkosten der indirekten Leistungsbereiche wie der Verwaltung, Marketing, Beschaffung und Vertrieb verursachungsgerecht verteilt.
Aufgrund der analogen Unterstellung eines proportionalen Zusammenhangs zwischen zurechenbaren Kosten im Sinne des Beanspruchungsprinzips und der Beschäftigung kann das Beanspruchungsprinzip als Erweiterung des Verursachungsprinzips verstanden werden. Die Prozesskostenrechnung analysiert die Gemeinkosten einer Unternehmergesellschaft kostenstellenübergreifend und verbessert damit die Gemeinkostenverteilung klassischer Systeme.